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Artists & Albums
Auf dem Weg ins Kaufhaus erledigte ich noch einen
kleinen Hauskauf
Auf dem Weg ins Kaufhaus erledigte ich noch einen kleinen Hauskauf [On the way to the warehouse I just bought a little house]. If his name seems a little complicated, the music of 21 year-old Matthias Lehrberger is just the opposite: quiet and tender as clearly structured sound-scapes pour slowly out of the computer. His self-titled EP was the first release on Schinderwies besides the early Müller recordings. Based on beats, both airy and creaky with layers of spherical sound waves countered by warm melodies, the six untitled tracks give a taste of things to come. For his first full-length release "Zwei," Matthias created 10 tracks, again untitled and instrumental, which evolve into brilliant minimal song-sketches, equally digital and organic. Reminiscent to the sound of Oval or certain Traum releases, the album starts out with pure ambient loops, later growing increasingly complex, ending with sensitive minimal jazz - again featuring the brilliant melodica with electronic music which is deep and soulful.
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Albums: |
Auf dem Weg ins Kaufhaus erledigte ich noch einen kleinen Hauskauf - Zwei (Two) |

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Reviews:
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De:Bug 12.2003 Sascha Köschke
Auf dem Weg in Kaufhaus erledigte ich noch einen kleinen Hauskauf (Schinderwies) Eine der schönsten Clicker-CDs des Monats definitiv. Keine Ahnung woher das kommt, die Musik ist von Matthias Lehrberger, aber es ist einfach durch und durch perfekt. .. Read More In Zügen erinnert es an Oval, klar, tut sowas immer, ist aber viel harmonischer und macht auch ab und an mal Beats, will aber vor allem diese zeitlose Art von Musik machen, die einen einfach in den Klang einbettet und darauf schweben lässt wie einer Mischung aus Eiscreme und Wolken.
bleed *****
INTRO 12.2003 Arno Raffeiner
(CD / Schinderwies Productions / www.schinderwies-productions.de) Matthias Lehrberger, 20 Jahre junger Regensburger, dessen wunderbar schnoddrig konsumistischer Projektname hier leider ADWIKEINEKH abgekürzt werden muss, ist einer dieser Sampler-Virtuosen, die sich mit digitaler Bastelei, Klinks und Plonks, Rauschen und analogen Sounds an der Emotionsbaustelle namens Fragilität abarbeiten. Die zehn namenlosen Tracks auf seinem zweiten Album >Zwei< werden auf dem Beipackzettel in Umkehrung von Kompakts Kassenschlager Popambient als Ambient-Pop angepriesen. Gar nicht mal so verkehrt, würde ich meinen, denn diese zerbrechlichen Dinger aus Klang sind durch das, was sie evozieren, irgendwie immer mehr als die Summe der einzelnen Teile. Durch alle Stücke Lehrbergers strahlt eine goldene Herbstsonne, Melodika und Gitarre nehmen das Spiel des Windes mit der Vergänglichkeit auf und verwandeln Schwere in Leichtigkeit. Das Rot und Gelb fallender Blätter leuchtet aus jedem Winkel es Albums und erhellt die kürzer werdenden Tage. Hier und da ist schon das Knuspern der ersten Schneedecke zu vernehmen, doch bevor eisige Stürme aufziehen, öffnet ADWIKEINEKH die Jazzkiste, packt das Vibraphon oder das spätestens seit Herbert bestens bewährte Schifferklavier aus und zieht seinen Stücken ein paar schummrig-schräge Harmonien über. Musik wie ein offener Kamin, die sich noch den bösesten Winter zur wohlig warmen Idylle zurechtzaubert.
Einz - heftig.com 12.2003
... und kauf auch gleich ein Album namens "Zwei". Der Name ist sicherlich ausgefallen, dabei hat mir die Musik von Matthias Lehrberger sehr gut gefallen. Die wie er selber sagt herbstlich-melancholische Euphorie der Songs, wird innerhalb der 10 Tracks immer wieder neu aufgebaut und bekommt durch die interessante Verarbeitung er elektronischen Samples einen eigenen Klang. Er vermischt verschiedene Genres wie Pop, Nu-Jazz und Elektro und lässt dem Zuhörer an einer sehr relaxten und extrem empfehlenswerten Scheibe teilhaben. Seine Melodien sind manchmal nur kleine klingende Flächen die ohne großartige Drums und Snares auskommen, obwohl er eigentlich Schlagzeuger bei den niederbayrischen Plus Ganzwind ist. Die oft verwandten kleinen Klickschnipsel und knisternden Geräusche, bringen eine komische, aber dennoch lebendige Welt in den CD-Player. Hört man genau hin, wird man beim erneuten hören der CD auch den ein oder anderen Ton neu entdecken und sich chillig zurücklehnen oder mit entspannter Musik seiner Arbeit nachgehen können. "Zwei" ist ein erstaunlich modernes, aber nicht genrefestes Album, welches sich für jeden lohnt, der sich mal zurücklehnen will und einfach angenehme elektrische Musik hören möchte. Reinhörpflicht!!!
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| 11.14.2003 |
10.Regensburger Kurzfilmwoche - Preview Party + Album Release [Zwei]
Regensburg, Kinokneipenzelt - 21:00
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