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Artists & Albums
Mikrofisch
Initially a four track project, Mawe N. Klave and Silvi Wersi intended to cover "The Smiths "but ended up recording four originals and a brilliantly intimate lo-fi version of Morrissey's "Everyday Is Like Sunday". After an appearance at Swampland Sessions in Regensburg, Schinderwies released the EP "Please Excuse Our Bad English" containing the five Cologne recordings. The songs shine with honest, understated delivery and minimal instrumentation, alternating slow melancholy with childlike playfulness. Sensitive boy-girl harmonies, Mawe's tender guitar strumming and Silvi's New Order basslines are the main focus, accompanied by a groovebox, at times reminiscent of Young Marble Giants. Hits like "How Long Does Long Last?" and "I Like You" reveal the duo's talent for songwriting, which is spontaneous, fresh and charming.
2002 saw a couple of short tours and sporadic shows, as well as contributions for several compilations (i.e. Pop You (like a hurricane) - series by Mawe's fanzine Pitti Platsch 3000). Despite the distance between their hometowns (Cologne to Nuremburg), Silvi and Mawe managed to record a number of new songs to complete their full-length debut "Gleichstrom/Wechselstrom" (German for AC/DC), released in cooperation with Keplar (white vinyl-LP: Schinderwies, CD: keplar). Side A contains the five numbers from the EP, remastered by Hans Christian Fuss (Hidalgo), side B contains nine new recordings, for which Mikrofisch extended their use of instruments: Vermona and Hohner organs, glockenspiel, melodica and Fruity Loops. "Mary" (an instrumental for Stereolab singer Mary Hansen who died in December 2002), "November", "Funky Kiosk" and "Streets" show a growing complexity and thoughtfulness without losing their old charm. Other pieces are short instrumental sketches, examples of Mikrofisch's playful sound research. Another highlight is the album's second cover: "Little Red Go-Kart" by Nuremburg-based 80's Punk Wave heroes "Throw That Beat In The Garbagecan". Mikrofisch's version made it to number 1 in the Sapporro college charts! Mikrofisch is not about riding any slowcore or tendercore trains - it's about closeness. Be there or be square! www.mikrofisch.de
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Albums: |
Mikrofisch - Gleichstrom/Wechselstrom (AC/DC) |

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| 02 How Long Does Long Last? |
3:55 |
Listen (MP3) |
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| 03 Everyday Is Like Sunday |
4:48 |
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| 05 Be There Be Square |
1:44 |
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| 09 Vermona Cha-Cha-Cha |
1:24 |
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| 11 Gedaddel (Wahrscheinlich Quatsch) |
1:19 |
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| 13 Little Red Go-Kart |
1:30 |
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Mikrofisch - Morning Bus / Uwik - Far' Fisima |

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| 01 Mikrofisch - Morning Bus |
3:24 |
Listen (MP3) |
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| 02 Uwik - Far' Fisima |
3:36 |
Listen (MP3) |
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Reviews:
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SKUG 55/03 (June-August) Vera Isabella Hopf
"Die in den Wohnzimmern dieser Welt aufgenommenen Alben verbindet ein unverwechselbarer Charme. Mikrofisch ist ganz besonders charmant. Ihr Debüt ist originell und vielseitig und schafft eine entspannte, liebevolle Atmosphäre im Eigenheim. Sympathischer Elektropop zum Knudeln, Elektropop für die Badewanne (gelbe Plastikente nicht vergessen!). Die Instrumentierung spricht für sich: Silve Wersi und Mawe N. Klave aus Köln und Nürnberg betätigen sich an Gitarre, Bass, Fruity Loops (!), Glockenspiel und diversen Synthies. .. Read More Über den steifen aber luftigen Rhythmen aus der Dose entfalten sich melodiöse Popsongs der besten Sorte, naiv und selbstsicher. Ganz lyrisch >How Long Does Long Last?< und >Novmeber<, trashige Punk-Anklänge in >Tired Riot<, interessante Gesangsexperimente in >Streets<. der Titel >Be There, Be Square< ist vielleicht programmatisch: 'Hello this is Mikrofisch, please excuse our bad Englisch' - wer so schön singt, dem vergibt man doch alles!"
SPEX # 266 no.06/2003 Wasteland! mit Jan Niklas Jansen
Die nächsten Verwandten von Mikrofisch sind, musikalisch betrachtet, wohl Komeit. Unter den Vettern und Cousinen dieser Musik findet sich allerdings auch die unbesorgte Verspieltheit von Throw That Beat In The Garbagecan, die Bassmelodiefreude von New Order, die In-Sich-Verschlossenheit früher Smog - kurzum fast alles, was gut tut, wenn man sich nicht gut und in zu großen Räumen alleine fühlt. Nimm dazu den direkten, unverhallten Klang der Musik, die, wenn immer sich Zeit fand, in verschiedensten zimmern auf vier Spuren aufgenommen wurde, und du hast ein Album, das Freundlichkeit wie eine gute Sache aussehen läßt (vielleicht ist sie das sogar wirklich).
INTRO nr.106 juni 2003 Heimspiel/Daniel Decker
Hier kommt das erste Album des Duos Mikrofisch. Zwischen Metal-Ästhetik - man beachte den Albumtitel, das kann kein Zufall sein - , Niedlichkeit und Heimelektronik liefern Silvi Wersi und mawe N.Klave fragilität in Pop. Mit der leider schon vergangenen Wohnzimmerbewegung will das Label die beiden nicht in ein Boot geworfen sehen. Aber wer hört schon auf das, was Labels sagen? Meine erste Begegnung mit Mikrofisch war in einem Wohnzimmer. Sie spielten so leise, daß sie keine Verstärker zum Singen brauchten. Und alle waren stumm, denn man wollte keine Melodie verpassen. Aufgenommen wurde diese Platte dann auch in Wohnzimmern. Mal in Köln, mal in Nürnberg, mal in Ilmenau. Hier singt man über moderne Zeiten, deren Möglichkeiten, und auch über emotionale Bedürfnisse. Unterlegt wird das alles mit Keyboards (nicht zu teuer), kleinen Beats sowie Bass und Gitarre. Mit von der Partie ist auch der Hit der ersten EP, der von Morrissey war, wie überhaupt gleich alle fünf Stücke von der “Please Excuse Our Bad English” - EP zu hören sind. Dann noch einige neue, Ein Throe-That-Beat...-Cover und einige Interludes, die bis auf eine Ausnahme leider nach Füllmaterial reichen. Dennoch: Auf meinem Sofa dürfen die beiden sitzen, aber sie müssen ihre Musik mitbringen.
dieoberpfalz.de16.05.2003 Katharina Klofat
Hello, we are Mikrofisch! Das Duo Mikrofisch entstand 2001, weil Mawe N. Klave ein Lied für einen Smiths-Tribute-Sampler aufnehmen wollte und Silvi Wersi von der Kölner Band Luc Tonnerre zum Mitmachen überredete. Mit dem Smiths-Tribute wurde es nichts, dafür entstand aus der gemeinsamen Liebe zu Lo-Fi-Musik das Projekt Mikrofisch. Deren erstes Album "Gleichstrom/Wechselstrom" erscheint am Montag, den 19. Mai bei Schinderwies-Productions und Keplar.
Das Duo lockt in eine Welt, in der instrumental oder zweistimmig, mit Orgel, Glockenspiel, Melodica, Schellenkranz, Drum-Machine, und viel schüchterner Gitarre musiziert wird. Morrissey- und Throw that beat in the garbagecan-Covers gibt es zu entdecken, die Texte handeln von mangelnden Englisch-Kenntnissen, zwischenmenschlicher Sympathie oder erinnern an Stereolab-Mitglied Mary Hansen, und über allem hängt eine kindliche Ernsthaftigkeit, die nicht auf technisches Können, sondern Liebe zum Tun hinarbeitet. Perfektion wird nicht gesucht, eher Fehler, die schön klingen und alles lebendiger zeichnen, disharmonische Töne oder ein leises Lachen an der falschen Stelle. Für Wohnzimmer-Lo-Fi-Elektro-Pop-Fans sind Mikrofisch ein Geschenk des Himmels.
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| 01.09.2004 |
Nürnberg, Hirsch
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| 03.19.2004 |
"Join the Daydream Nation" [Schinderwies Labelabend]
Regensburg, Alte Mälzerei
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